Mieter – Auskunftsschalter

Hier finden Sie alle Infos, die ein gut beratener Mieter braucht. Lesen Sie Gesetzesgrundlagen. Bei Formulare/Downloads finden Sie Infos zur Pflege Ihrer Wohnung und alle Formulare für den Einzug.  Sparen Sie Geld mit unseren Energiespartipps.

Recht & Gesetz [klick]

Ansicht Heizkostenverordnung

Mess- und Eichgesetz – Änderungen ab Januar 2015 [klick]

§ 32 Anzeigepflicht
(1) Wer neue oder erneuerte Messgeräte verwendet, hat diese der nach Landesrecht zuständigen Behörde spätestens sechs Wochen nach Inbetriebnahme anzuzeigen.Anzugeben sind:

  • die Geräteart
  • der Hersteller
  • die Typbezeichnung
  • das Jahr der Kennzeichnung des Messgerätes
  • die Anschrift desjenigen, der das Messgerät verwendet

Satz 1 ist nicht auf Maßverkörperungen oder Zusatzeinrichtungen anzuwenden.
(2) Absatz 1 kann auch dadurch erfüllt werden, dass der Verpflichtete

  1. die zuständige Behörde spätestens sechs Wochen nach Inbetriebnahme des ersten Messgeräts einer Messgeräteart darüber informiert oder informieren lässt, welche Messgerätearten er verwendet; dabei ist die Anschrift des Verpflichteten anzugeben, und
  2. sicherstellt, dass Übersichten der verwendeten Messgeräte mit den in Absatz 1 Satz 2 genannten Angaben der zuständigen Behörde auf Anforderung unverzüglich zur Verfügung gestellt werden.

(3) Die nach Landesrecht zuständigen Behörden stellen sicher, dass eine zentrale, benutzerfreundliche Möglichkeit zur Erfüllung der Anzeigepflicht auf elektronischem Weg oder per Telefax sowie eine einheitliche Postadresse zur Verfügung stehen. Die Behörden bestätigen den Eingang der Anzeigen nach den Absätzen 1 und 2.

Trinkwasserverordnung (TrinkwV) – Legionellen [klick]

Zweite Novellierung der TrinkwasserverordnungEs gibt neue Pflichten und Haftungsrisiken für Eigentümer und Verwalter von Gebäuden mit zentraler Warmwasser-Bereitung. Mit einer Trinkwasseranalyse können Sie die Qualität des Trinkwassers prüfen und die Sicherheit nachhaltig gewährleisten. Denn insbesondere in Bezug auf Legionellen besteht eine Prüfpflicht.
Unser Trinkwasser ist ein wertvolles Gut und hochwertiges Lebensmittel, dessen täglicher Verzehr und Gebrauch für uns selbstverständlich ist. Gerade deswegen unterliegt es strengen Qualitätskontrollen, die in der Trinkwasserverordnung geregelt sind. Dennoch können auch im Trinkwasser Gefahren für unsere Gesundheit lauern.
Deshalb hat der Bundesrat auf Empfehlungen des Umweltbundesamtes einer Novellierung der neuen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) zugestimmt.Trinkwasserverordnung: Das hat sich geändert

  • das Prüfintervall wurde von einem auf drei Jahre verlängert
  • eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt ist nur noch dann verpflichtend, wenn die Legionellen-Konzentration den technischen Maßnahmenwert von 100 KBE je 100 ml (KBE = Kolonie bildende Einheiten) überschreitet
  • die Verordnung gilt nach Inkrafttreten rückwirkend ab dem 31. Oktober 2012
  • Durchführung einer Gefährdungsanalyse bei Legionellenbefall

Legionellen im Trinkwasser

Die Legionellose gehört in Deutschland zu den häufigsten Krankheiten, die durch Wasser übertragen werden können. Jährlich erkranken in Deutschland über 20.000 Menschen aufgrund von Legionellen. 15 % der Erkrankungen verlaufen sogar tödlich. Legionellen sind Bakterien, die sich unter idealen Bedingungen, z. B. bei Wassertemperaturen zwischen 25 und 55 Grad Celsius und wenig Zirkulation in der Wasserleitung, im Warmwasser entwickeln und dann das Leitungssystem und die Wasserversorgungsanlage selbst sowie Klimaanlagen und Rückkühlsysteme befallen können. Die Gefahr geht dabei weniger von dem Verzehr legionellenbefallenen Wassers aus. Erst wenn Legionellen in versprühter Form, z. B. als Duschnebel, in die Lungen gelangen, kann es zu schwerwiegenden Erkrankungen kommen.

Heizkostenverordnung (HeizkostenV) [klick]

Die Heizkostenverordnung in ihrer aktuellen Fassung ist seit dem 01. Januar 2009 in Kraft.
Nach der Verabschiedung durch das Bundeskabinett am 05. November 2008 hat die novellierte Heizkostenverordnung auch die letzte formelle Hürde genommen. Mit Ausfertigungsdatum 02. Dezember 2008 ist die „Verordnung zur Änderung der Verordnung über Heizkostenabrechnung“ am 10. Dezember 2008 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Damit ist die novellierte Heizkostenverordnung wie geplant zum 01. Januar 2009 in Kraft getreten.
Der offizielle, vollständige und aktuelle Verordnungstext finden Sie hier. Nachstehend stellen wir Ihnen die wesentlichen Änderungen im Vergleich zur vorherigen Fassung der Verordnung dar; folgende Paragraphen sind von der Novellierung betroffen:§ 6 Pflicht zur verbrauchsabhängigen KostenverteilungAbsatz 1 Satz 2: Das Ergebnis der Ablesung soll dem Nutzer in der Regel innerhalb eines Monats mitgeteilt werden. Eine gesonderte Mitteilung ist nicht erforderlich, wenn das Ableseergebnis über einen längeren Zeitraum in den Räumen des Nutzers gespeichert und von diesem selbst abgerufen werden kann. Einer gesonderten Mitteilung des Warmwasserverbrauchs bedarf es auch dann nicht, wenn in der Nutzeinheit ein Warmwasserzähler eingebaut ist.
Absatz 4: Die Wahl der Abrechnungsmaßstäbe bleibt dem Gebäudeeigentümer überlassen. Er kann diese aus sachgerechten Gründen für künftige Abrechnungszeiträume durch Erklärung gegenüber den Nutzern ändern.§ 7 Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme
Absatz 1 Sätze 2 und 3: In Gebäuden, die das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung vom 16. August 1994 nicht erfüllen, die mit einer Öl- oder Gasheizung versorgt werden und in denen die freiliegenden Leitungen der Wärmeverteilung überwiegend gedämmt sind, sind von den Kosten des
Betriebs der zentralen Heizungsanlage 70 vom Hundert nach dem erfassten Wärmeverbrauch der Nutzer zu verteilen. In Gebäuden, in denen die freiliegenden Leitungen der Wärmeverteilung überwiegend ungedämmt sind, kann der Wärmeverbrauch der Nutzer nach anerkannten Regeln der Technik bestimmt werden.

Neben den Mess- und Abrechnungskosten kann der Eigentümer nach Absatz 2 Satz 1 Satz auch die Kosten der Verbrauchsanalyse auf die Mieter umlegen. Die Verbrauchsanalyse sollte insbesondere die Entwicklung der Kosten für die Heizwärme- und Warmwasserversorgung der vergangen drei Jahre wiedergeben, vgl § 7 Absatz 2 Satz 2.

§ 9 Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser bei verbundenen Anlagen
Die auf die zentrale Warmwasserversorgungsanlage entfallende Wärmemenge ist nach Absatz 2 Satz 1 mit einem Wärmezähler zu messen – es sei denn, der Einbau eines Wärmezählers stellt einen unzumutbar hohen Aufwand dar. Für den Einbau von Wärmezählern gilt – wie in § 12 – eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2013!

§ 9a Kostenverteilung in Sonderfällen
Absatz 1: Hier erfolgte eine Erweiterung der Möglichkeiten zur Schätzung auf Basis des Durchschnittsverbrauchs des Gebäudes oder der Nutzergruppe.

Wohnflächenverordnung (WoFIV) [klick]

In der Regel ist im Miet- oder Kaufvertrag vereinbart, wie groß die Wohnfläche einer Wohnung ist und ob ein Balkon zur Wohnfläche hinzuzurechnen ist. Es gibt zudem drei Berechnungsverfahren, die zu unterschiedlichen Messergebnissen führen können:

  • die Wohnflächenverordnung (WoFlV)
  • die DIN 277
  • die veraltete DIN 283

Die Wohnflächenverordnung ist seit Anfang 2004 für den öffentlich geförderten Wohnungsbau per Gesetz verbindlich; sie gilt als die mieterfreundlichste Variante.
Die Gerichte wenden sie regelmäßig auch für frei finanzierte Wohnungen an, wenn im Miet- oder Kaufvertrag keine andere Berechnungsmethode explizit angeführt ist.

Verordnung zur Berechnung der Wohnfläche (Wohnflächenverordnung – WoFlV) vom 25. November 2003

§ 1 Anwendungsbereich, Berechnung der Wohnfläche
(1) Wird nach dem Wohnraumförderungsgesetz die Wohnfläche berechnet, sind die Vorschriften dieser Verordnung anzuwenden.
(2) Zur Berechnung der Wohnfläche sind die nach § 2 zur Wohnfläche gehörenden Grundflächen nach § 3 zu ermitteln und nach § 4 auf die Wohnfläche anzurechnen.

§ 2 Zur Wohnfläche gehörende Grundflächen
(1) Die Wohnfläche einer Wohnung umfasst die Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu dieser Wohnung gehören. Die Wohnfläche eines Wohnheims umfasst die Grundflächen der Räume, die zur alleinigen und gemeinschaftlichen Nutzung durch die Bewohner bestimmt sind.
(2) Zur Wohnfläche gehören auch die Grundflächen von
1. Wintergärten, Schwimmbädern und ähnlichen nach allen Seiten geschlossenen Räumen sowie
2. Balkonen, Loggien, Dachgärten und Terrassen, wenn sie ausschließlich zu der Wohnung oder dem Wohnheim gehören.
(3) Zur Wohnfläche gehören nicht die Grundflächen folgender Räume:
1. Zubehörräume, insbesondere:
a) Kellerräume,
b) Abstellräume und Kellersatzräume außerhalb der Wohnung,
c) Waschküchen,
d) Bodenräume,
e) Trockenräume,
f) Heizungsräume und
g) Garagen,
2. Räume, die nicht den an ihre Nutzung zu stellenden Anforderungen des Bauordnungsrechts der Länder genügen, sowie
3. Geschäftsräume.

§ 3 Ermittlung der Grundfläche
(1) Die Grundfläche ist nach den lichten Maßen zwischen den Bauteilen zu ermitteln; dabei ist von der Vorderkante der Bekleidung der Bauteile auszugehen. Bei fehlenden begrenzenden Bauteilen ist der bauliche Abschluss zu Grunde zu legen.
(2) Bei der Ermittlung der Grundfläche sind namentlich einzubeziehen die Grundflächen von
1. Tür- und Fensterbekleidungen sowie Tür- und Fensterumrahmungen,
2. Fuß-, Sockel und Schrammleisten,
3. fest eingebauten Gegenständen, wie z.B. Öfen, Heiz- und Klimageräten, Herden, Bade- oder Duschwannen,
4. freiliegenden Installationen,
5. Einbaumöbeln und
6. nicht ortsgebundenen, versetzbaren Raumteilern.
(3) Bei der Ermittlung der Grundflächen bleiben außer Betracht die Grundflächen von
1. Schornsteinen, Vormauerungen, Bekleidungen, freistehenden Pfeilern und Säulen, wenn sie eine Höhe von mehr als 1,50 Meter aufweisen und ihre Grundfläche mehr als 0,1 Quadratmeter beträgt,
2. Treppen mit über drei Steigungen und deren Treppenabsätze,
3. Türnischen und
4. Fenster- und offenen Wandnischen, die nicht bis zum Fußboden herunterreichen oder bis zum Fußboden herunterreichen und 0,13 Meter oder weniger tief sind.
(4) Die Grundfläche ist durch Ausmessung im fertig gestellten Wohnraum oder auf Grund einer Bauzeichnung zu ermitteln. Wird die Grundfläche auf Grund einer Bauzeichnung ermittelt, muss diese
1. für ein Genehmigungs-, Anzeige-, Genehmigungsfreistellungs- oder ähnliches Verfahren nach dem Bauordnungsrecht der Länder gefertigt oder, wenn ein bauordnungsrechtliches Verfahren nicht erforderlich ist, für ein solches geeignet sein und
2. die Ermittlung der lichten Maße zwischen den Bauteilen im Sinne des Absatzes 1 ermöglichen.
Ist die Grundfläche nach einer Bauzeichnung ermittelt worden und ist abweichend von dieser Bauzeichnung gebaut worden, ist die Grundfläche durch Ausmessung im fertig gestellten Wohnraum oder auf Grund einer berichtigten Bauzeichnung neu zu ermitteln.

§ 4 Anrechnung der Grundflächen
Die Grundflächen
1. von Räumen und Raumteilen mit einer lichten Höhe von mindestens 2 Metern sind vollständig,
2. von Räumen und Raumteilen mit einer lichten Höhe von mindestens 1 Meter und weniger als 2 Metern sind zur Hälfte,
3. von unbeheizbaren Wintergärten, Schwimmbädern und ähnlichen nach allen Seiten geschlossenen Räumen sind zur Hälfte,
4. von Balkonen, Loggien, Dachgärten und Terrassen sind in der Regel zu einem Viertel, höchstens jedoch zur Hälfte anzurechnen.

§ 5 Überleitungsvorschrift
Ist die Wohnfläche bis zum 31. Dezember 2003 nach der Zweiten Berechnungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Oktober 1990 (BGBl. I S. 2178), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2346) in der jeweils geltenden Fassung berechnet worden, bleibt es bei dieser Berechnung. Soweit in den in Satz 1 genannten Fällen nach dem 31. Dezember 2003 bauliche Änderungen an dem Wohnraum vorgenommen werden, die eine Neuberechnung der Wohnfläche erforderlich machen, sind die Vorschriften dieser Verordnung anzuwenden.

Formulare/Downloads [klick]

Checkliste Umzug [klick]

so früh wie möglich:

o Umzugstermin genau festlegen
o Umzugshelfer organisieren
o Alten Mietvertrag unter Fristbeachtung kündigen
o Renovierungsmaßnahmen absprechen (alte und neue Wohnung)
o Handwerkertermine klären
o Evtl. neue Möbel bestellen (Achtung: Liefertermine großzügig disponieren)
o Kindergartenplatz/Schule
o Einrichtungsplan neue Wohnung
o Liste mit dem gesamten Umzugsgut erstellen
o Ausmessen der Transportwege (Türen, Fahrstühle, Treppenhaus)
o Garagen, Keller, Dachboden, Gartenhäuser etc. entrümpeln
o Sperrmülltermin mit Stadtverwaltung klären
o Postnachsendeantrag holen (bei jeden Postamt)
o Telefon ummelden (Umzugsservice Telekom bundesweit Tel.: 0800-3301000 kostenlos)
o GEZ/Kabelfernsehen (Frequenzen neuer Wohnort ?)Versicherungen:
o Haftpflichtversicherung
o Hausratsversicherung
o Lebensversicherung
o Krankenversicherung
o Unfallversicherung
o Sonstige Versicherungen

allgemeine Adressänderungen:

o Freunde
o Verwandte
o Nachbarn
o Vereine
o Finanzamt
o Geschäftspartner
o Bafögstelle
o Kreiswehrersatzamt
o Kindergeldstelle
o Zeitungsabo
o Zeitschriften

2 Wochen vorher:

o Wohnungsübergabetermin mit Vermieter vereinbaren
o Ablesetermin für Zählerstände vereinbaren
o Bankkonto am neuen Wohnort eröffnen
o Sondergenehmigung für die Parkplatzabsperrung am alten und neuen Wohnort beantragen
o falls nötig Umzugshilfsmittel besorgen
o Umzugskartons
o Luftpolsterfolie
o LKW mieten
o Vereinbarte Termine nochmals bestätigen lassen
o Werkzeugkiste zusammenstellen
o Überprüfung von Einzugsermächtigungen/Daueraufträgen etc.
o Nicht Notwendiges verpacken (Unnötiges entsorgen)
o Lebensmittelvorräte aufbrauchen

1 Woche vorher:

o Umzugskartons packen
o Umzugshelfer nochmals fragen, ob Zusage noch gültig
o Nachbarn informieren (alte und neue)
o Privatfahrzeuge ab-/ummelden
o Einwohnermeldeamt ab-/ummelden
o Parkplatz vor dem Haus reservieren
o Kühlschrank abtauen
o Bargeld abheben
o Verpflegung besorgen
o Schlüssel für Aufzüge/Einfahrten organisieren
o Teppiche/Parkettböden schützen
o Koffer mit persönlichen Unterlagen/Wertgegenständen packen
o Koffer für persönlichen Bedarf/Medikamente/Kulturbeutel/Wäsche packen
o Mietwagen abholen (Packdecken vorhanden ?)

Am Umzugstag:

o Restliches Umzugsgut packen
o Treppenhaus überprüfen ob Vorschäden
o Umzugshelfer einweisen
o Namensschilder abmontieren
o Begehung der alten Wohnung zusammen mit dem Vermieter
o Übergabeprotokoll ausfüllen
o Zählerstände überprüfen
o Treppenhaus reinigen
o Treppenhaus prüfen ob durch Umzug Schäden entstanden sind

Neue Wohnung:

o Treppenhäuser überprüfen ob Vorschäden
o Teppichböden/Parkettböden abdecken
o Beleuchtung montieren
o Möbelstellpläne an die Zimmertüren hängen
o Umzugshelfer genau einweisen
o zuerst Möbel plazieren dann Kartons
o Treppenhaus auf Schäden durch Umzug überprüfen
o Treppenhaus etc. säubern

„Checkliste Umzug“ ist auch als PDF zum Download verfügbar.

Energiespartipps [klick]

Lüften: Kurz und kräftig.
Machen Sie Durchzug: Fenster weit, aber nur kurz öffnen. So bleibt die Wärme in Möbeln und Wänden gespeichert und kann die Frischluft erwärmen. Und nicht vergessen: Thermostatventile schließen.

Raumtemperatur: Bedarfsgerecht regeln.
Temperaturen nachts, bei Abwesenheit und in nicht genutzten Räumen absenken. Aber: Lassen Sie die Räume nicht total auskühlen – das Wiederaufheizen kostet Energie.

Heizkörper: Lieben Freiheit über alles.
Behindern Sie die Wärmeabgabe des Heizkörpers nicht. Dichte Gardinen und Möbel wirken isolierend. Auch als Wäschetrockner ist er ungeeignet. Und wenn er gluckert: Luft raus lassen.

Thermostatventil: Bei Bedarf dran drehen.
Richtig eingestellte Thermostatventile liefern automatisch die gewünschte Temperatur. Ändern Sie die Einstellung bei Bedarf, z. B. nachts, wenn Sie den Raum nicht nutzen, wenn Sie lüften, oder wenn es Ihnen einfach zu warm ist. Und: Sorgen Sie dafür, dass das
Ventil richtig arbeiten kann – auf Kaltluft oder fehlende Luftzirkulation reagiert es falsch.

Fenster: Je dichter je besser.
Dichten Sie Spalten und Fugen ab, bis die Kerze nicht mehr flackert. Nachts Rollläden runterlassen und Vorhänge zuziehen. Kippfenster sind ideal – wenn sie geschlossen bleiben.

Türen: Geschlossen halten.
Verhindern Sie den Übergang von warmer, feuchter Luft aus beheizten an niedrig beheizte Räume. Halten Sie die Türen geschlossen. Damit vermeiden Sie auch Schimmelpilzbildung.

Luftfeuchtigkeit: Die richtige Höhe entscheidet.
Feuchte Luft wird wärmer empfunden und reduziert das Aufwirbeln lästiger Staubpartikel. Pflanzen und Luftbefeuchter heben das Wohlgefühl. Aber: Bad- und Küchendämpfe sollten Sie schleunigst aus der Wohnung abführen.

Wasser: Weniger ist mehr.
Weniger Wasser, zumal warmes, schont den Geldbeutel. Das teure Nass lässt sich reduzieren: Durch wassersparende Armaturen, Spülkästen und Haushaltsmaschinen, durch richtig zugedrehte Wasserhähne und durch Duschen statt Baden.

mehr als gewohnt